Der B.O.F.H. fragt: Wie gefährlich sind ihre Nutzer?
Natürlich, sie sehen wahrscheinlich aufmüpfiger aus als die hirnlosen Schafe, die sie in Wahrheit sind - doch kann man ihnen trauen?
Lesen ihre Nutzer verbotene Literatur?
Versuchen sie, sich hinter ihrem Rücken weiterzubilden?
Wie kann man das herausfinden?
Wird der Elektroschocker auch in Zukunft zuverlässig funktionieren?
Es ist Zeit für einen Test!
Versetzen sie sich in die Rolle eines Nutzers und beantworten sie diese einfachen Fragen, um herauszufinden, ob weitere Maßnahmen an IHREM Arbeitsplatz nötig sind.
1. Eine MAC-Adresse ist:
- ein Laden, in dem es Big Macs gibt.
- ein Straßenname in Schottland.
- etwas technisches.
- eine Hardware-Adresse im Netzwerk.
- etwas technisches, das der System-Administrator dazu benutzt, daß der Rechner des Chefs die Verbindung zum Netz verliert.
2. Sie rufen die System- und Netzwerkbetreuung an, weil der Server gerade ausgefallen ist. Sie wollen wissen, wann er wieder funktioniert. Als Antwort erwarten sie:
- "In ein paar Minuten."
- "In ein paar Tagen."
- "Verpissen sie sich!"
- Sie rechnen damit, den Beweis für die Urheberschaft des Ausfalls in ihrer E-Mail zu finden.
- Sie haben den Beweis für die Verantwortung an dem Ausfall gerade in ihrer E-Mail gefunden.
3. Die Komponenten in ihrem Laptop sind optimiert für welche Stromart?
- DC?
- AC?
- Was immer der Adapter sagt.
- Irgendwas unter 3 Volt.
- 240 Volt Wechselstrom und kein Volt weniger!
4. Sie bringen einen Karton voller Datenbänder mit ihrem Lebenswerk zum Operator und bitten ihn, die Daten einzulesen, damit sie sie sich später auf ihren PC herunterladen können. Der Operator erklärt, daß er in einer Stunde damit fertig ist. Dies bedeutet:
- Die Daten stehen in einer Stunde in ihrem Netzlaufwerk bereit.
- Die Daten liegen irgendwann am heutigen Tag in ihrem Netzlaufwerk.
- Irgendwann in dieser Woche sind die Daten in ihrem Netzlaufwerk.
- Die Daten liegen für sie bereit, wenn in der Hölle Frost ausbricht.
- Der Mülleimer des Operators quillt gerade über.
5. Sie riechen Rauch. Sie wissen sofort:
- Sie sollten den Alarm auslösen.
- Sie sollten schnellstmöglich aus dem Gebäude rennen und dabei die anderen informieren.
- Sie sollten ihren Rechner sofort abschalten, falls die Sprinkler losgehen.
- Der System-Administrator unterhält sich mit den Beratern.
- Der Mülleimer des Operators muß nicht mehr geleert werden.
6. Das schlimmste Stück Dreck im Gebäude:
- liegt im Mülleimer vor dem Büro des IT-Chefs.
- sitzt auf dem Boden vorm Büro des IT-Chefs.
- sitzt auf dem Boden im Büro des IT-Chefs.
- sitzt auf dem Schreibtisch des IT-Chefs.
- sitzt im Sessel hinter dem Schreibtisch des IT-Chefs und telefoniert.
7. Der sicherste Platz für Sicherungskopien ist:
- das persönliche Verzeichnis im Netzwerk, wie es der Administrator empfohlen hat.
- das TEMP-Verzeichnis, wie der Administrator gesagt hat.
- eine ZIP-Disk.
- (c) oder mehrere davon und möglicherweise eine CD.
- der Mülleimer, um dem Administrator die Arbeit abzunehmen.
8. Es ist gefährlich, den Rechner im eingeschalteten Zustand unbeaufsichtigt zu lassen, weil:
- er in Flammen aufgehen könnte.
- er ein Sicherheitsrisiko darstellen könnte.
- die Festplatte abstürzen könnte.
- dadurch Strom verschwendet wird.
- der Prozessor die Hand des Administrators verbrennen könnte, wenn er ihn in der Nacht gegen einen ... ähm, schnelleren ... austauschen will.
9. Die Sicherheit und die Integrität ihrer E-Mails wird geschützt durch:
- ihr Passwort.
- die Firmenpolitik.
- PGP-Verschlüsselung.
- Microsofts Streben nach Qualität. Waaaaa ha ha ha!
- zwei Biere für den Administrator an jedem Freitagabend.
10. Ein System-Administrator legt ihnen ein Blatt Papier mit vielen technischen Begriffen vor ... mit denen sie nichts anfangen können. Er zeigt auch auf eine gestrichelte Linie und will, daß sie unterschreiben.
- Sie unterschreiben.
- Sie unterschreiben.
- Sie unterschreiben.
- Sie unterschreiben.
- Sie weigern sich, das Papier zu unterschreiben, dann prüfen sie, ob die Zahlungen für ihre Lebensversicherung ordnungsgemäß erfolgt sind.
Wie hätten ihre Nutzer geantwortet?
Meistens A:
Es gibt keinen Grund zur Besorgnis. Ihre Nutzer sind so einfältig, daß sie sich schon glücklich schätzen, wenn sie es schaffen, nicht in die Tastatur zu sabbern.
Meistens B:
Auch hier ist alles im grünen Bereich. Möglicherweise sollten sie alle Abonnements für die PC-Zeitschriften abbestellen, die sie im Papierkorb entsorgen. Nur für den Fall, daß jemand den Papierkorb gefunden hat ...
Meistens C:
Auch noch kein Grund für Überreaktionen, aber sie sollten die Büros nach Büchern durchsuchen, die ein 'für Dummies' im Titel haben (nachdem sie die erwähnten Abonnements abbestellt haben).
Meistens D:
Hier müssen sie sich wirklich Sorgen machen. Es könnte sein, daß jemand, der etwas mehr von Technik versteht, es durch den Prozeß bei der Bewerberauswahl geschafft hat. Sie sollten Nachforschungen anstellen.
Meistens E:
Nein, nein, nein! Sie sollten sich in die Rolle eines ihrer NUTZER versetzen, und nicht als Administrator antworten! Wo waren sie nur mit ihren Gedanken? Also noch einmal von vorn!