Der B.O.F.H.-Interpretationstest - lassen sie sich nur darauf ein, wenn sie WIRKLICH MUTIG sind ...
Der B.O.F.H. will wissen, ob sie in der Lage sind, Versprechungen richtig zu deuten.
Interpretieren sie die folgenden Aussagen:
1. Sie werden wieder einmal von der Verkaufsberaterin eines großen Software-Herstellers angerufen. Aus Erfahrung wissen sie, daß sie überfreundlich sein wird und ungefähr soviel von Computern versteht, wie Sonny Bono vom Schifahren in einem Wald. Sie kommt gleich zur Sache und erklärt, daß sie gerade ein Programm bekommen hätte, daß einfach zum besten gehört, was sie jemals gesehen hat. Sie wissen sofort:
- Es handelt sich um ein ausgezeichnetes und hochentwickeltes Programm.
- Es handelt sich um ein recht gutes Programm.
- Es ist Schrott.
- Es gibt gar kein Programm, sie verkauft nur Luft, doch sie kaufen trotzdem ein Exemplar.
2. Ein Ingenieur besucht sie und nachdem er einen Geschwindigkeitsrekord beim Auseinandernehmen und teilweisen Zusammensetzen ihrer Technik aufgestellt hat, erklärt er, daß nun wieder alles laufen würde. Das bedeutet:
- Es wird alles fehlerfrei laufen, bis er wieder auftauchen muß.
- Alles wird laufen, bis er in seinem Auto sitzt.
- Alles wird laufen, bis er einen Fahrstuhl bekommen hat.
- Er hat die Technik von der Wand weggerückt, so daß sie kein Feuer fangen kann, solange er noch im Gebäude ist.
3. Ein Nutzer ruft sie an, um herauszufinden, welche Art von Sicherheitskopien sie anlegen. Er erklärt, daß er KEINE Dateien gelöscht hat und sein System hervorragend funktioniert. Das bedeutet:
- Er will einfach wissen, welche Art von Sicherheitskopien sie machen.
- Er hat eine Datei gelöscht, deren Wiederherstellung einen gewissen Zeitaufwand erfordert.
- Er hat eine Datei gelöscht, deren Wiederherstellung sehr viel Zeit in Anspruch nehmen würde.
- Er hat die Dateien irgendeines ANDEREN Nutzer gelöscht und weiß nun nicht, wie er sich aus der Klemme befreien soll.
4. Die Erbsenzähler zweifeln eine ihrer Bestellungen für Ausrüstung an, weil die Preise angeblich überhöht sind. WIRKLICH meinen sie aber, daß:
- die Technik zu teuer ist.
- die Geräte recht teuer waren und mit ein wenig mehr Mühe ein billigeres Angebot hätte gefunden werden können.
- sie das zu allen Anschaffungen sagen, deren Wert über 50 Pfund liegt.
- sie einen Morgen voller Strom- und Netzwerkausfälle wollen.
5. Ihr Chef kommt in ihr Büro marschiert und hält in seiner Hand einen Stapel noch nicht genehmigter Bestellungen. Er erklärt, daß er weitere Empfehlungen für die Technik braucht, die sie anschaffen wollen. Er meint offensichtlich, daß:
- er sich vor dem IT-Chef rechtfertigen muß wie jeder andere auch.
- er die Ausgaben vor den Erbsenzählern rechtfertigen muß wie jeder andere auch.
- er nicht weiß, worum es eigentlich geht, aber nicht dumm dastehen will.
- er ein Auge auf eine Laptop-/Arbeitsplatzrechner-Kombination geworfen hat, deren Anschaffung für ihre Bestellung keinen Platz im Budget mehr läßt.
6. Der Wachdienst schickt ein Rundschreiben, in dem jeder darüber informiert wird, daß er ihre übliche Arbeitsplatz- und Bürosicherheitsprüfung in den nächsten Tagen durchführen wird. Was sie wirklich meinen, ist, daß:
- die Sicherheit in den Büros höchstwichtig ist und sie besorgt über die Unfälle sind.
- die Sicherheit in den Büros höchstwichtig ist und sie besorgt sind wegen der Einbrüche.
- sie einen Zusammenhang sehen zwischen den Stoßspuren auf den Gehäusen verkaufter Rechner und dem spitzen Stock, den sie zum ´Herausheben der Bodenabdeckungen´ benutzen.
- der Chef des Wachdienstes seinen Tresor zurückhaben möchte.
7. Sie lesen ein Magazin, in dem behauptet wird, ein bestimmtes Betriebssystem aus den 80er feiere seine Rückkehr. Im Klartext bedeutet das:
- Ernsthafte Entwicklungsarbeiten haben ein echtes Ergebnis in der OS/2-Zentrale hervorgebracht.
- Ernsthafte Entwicklungsarbeiten haben ein echtes Ergebnis in der VMS-Zentrale hervorgebracht.
- Ernsthafte Entwicklungsarbeiten haben ein echtes Ergebnis in der Amiga-Zentrale hervorgebracht.
- Alkoholgenuß in der Redaktion hat seltsame Wirkungen gezeigt.
8. Sie suchen neue Mitarbeiter, als ein Sklavenhändler sie anruft und erklärt, er habe einen fantastischen Kandidaten für ihr Team. Ihre bisherigen Erfahrungen mit Sklavenhändlern sagen ihnen, daß:
- der Kandidat ideal für sie ist.
- der Kandidat möglicherweise ganz in Ordnung sein könnte.
- der Kandidat möglicherweise einen Computer erkennen könnte, wenn er einen sieht.
- der Kandidat den Weg zu ihrem Büro nicht finden wird.
9. Sie besuchen eine Verkaufsausstellung, bei der die neueste und beste Technik zum Testen bereitsteht. Der Vorführer, der vor den Geräten steht, die EXAKT so aussehen wie die, die der Chef im vergangenen Jahr gekauft hat, erklärt, daß die neue Version die doppelte Leistung zum halben Preis bietet!!! Sie glauben, daß:
- die Geräte einfach HERRLICH sind.
- die Beschreibung herrlich klingt.
- der Chef die Technik herrlich finden würde.
- es herrlich ist, daß sie es wagten, damit in der Ausstellung zu erscheinen!
Wie haben sie geantwortet?
Meistens A: Sie sind ein Anfänger, nicht wahr? Sind sie wirklich sicher, daß hier nicht Literatur lesen, die die Manager ihnen verboten haben? Nebenbei, ich hätte da dieses attraktive Stückchen Land in Leeds, das bekannt ist für seine von den Touristen geliebten Minigolf-Bahnen ...
Meistens B: Oder SIND SIE gar der Manager? Ich weiß, daß hier einer herumschnüffelt.
Meistens C: Schon ganz gut. Eine gute Mischung aus Zynismus und Erfahrung. Mit etwas mehr Praxis könnten sie Mitglied im Club werden.
Meistens D: HERVORRAGEND! Wir haben einen Gewinner! Sie lassen sich nicht durch die kleinen Lügen beeindrucken, die andere so häufig benutzen, um sie über ihre wahren Absichten (sie zu übertölpeln) zu täuschen. Gratulation. Nun, noch einmal zurück zu dieser Investition in Leeds ...