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Der B.O.F.H. will es wissen: Sind sie ein guter Ingenieur? (Teil 2)
Sie wollen noch immer ein Ingenieur sein, oder? Hat sie die zwangsläufig bevorstehende Operation ihrer Hirnlappen nicht abgeschreckt? Oder der Zwang zum Tragen von Anzughosen? Nun, dieser Test sollte ihnen endgültig verdeutlichen, worin ihr Schicksal besteht.
1. Sie haben soeben ein fehlerhaftes Teil in einem Kundenrechner ausgetauscht. Das alte Teil:
- schicken sie zurück zum Hersteller, um herauszufinden, was falsch gelaufen ist.
- wandert in ihre Ausschuß-Kiste.
- wird in den Mülleimer geworfen.
- bleibt zusammen mit ähnlich aussehenden funktionierenden Teilen auf dem Tisch liegen.
- wird in einen Sack mit der Aufschrift ´reparierte Gebrauchtteile´ gestopft.
2. Das Ohmsche Gesetz besagt, daß zwei Widerstände in Reihenschaltung:
- die gleiche Wirkung haben, wie drei Widerstände mit den gleichen Werten, die parallel verschaltet werden.
- mehr kosten als ein Widerstand.
- länger sind als ein einzelner Widerstand.
- den Wert haben, der sich aus der Summe der Quadrate der gegenüberliegenden Seiten ergibt.
- mehr Lötzinn brauchen als ein Widerstand (oder zwei in einer Parallelschaltung) und daher für eine höhere Summe abgerechnet werden könne.
3. "Keine Fragen-Austauschgarantie" bedeutet:
- Alle fehlerhaften Teile werden, aus welchen Gründen auch immer, sofort ersetzt.
- Ein fehlerhaftes Teil wird - wenn es fehlerhaft ist - sofort, aus welchen Gründen auch immer, ersetzt.
- Alle Teile, die fehlerhaft und unverändert sind, werden ohne Nachfrage ausgetauscht.
- Wir fragen nicht, um welches Teil es sich handelt - wir ersetzen einfach irgendein Teil.
- Es ist dem Kunden nicht gestattet, Fragen zu stellen, wie: "Wann trifft mein Ersatzteil ein?", "Hallo, ist dort der Technik-Service?".
4. Neunzig Prozent einer bestimmten Lieferung Festplatten sind fehlerhaft. Dies deutet darauf hin, daß:
- die Einheiten unzuverlässig sind.
- es zu erhöhtem Wartungsaufwand mit den Geräten und ihrer Konfiguration kommen kann.
- die Kunden die Festplatten falsch benutzen.
- Außerirdische unseren Luftraum infiltriert und die Festplatten zerstört haben (da die Geräte so gut sind).
- es eine Verschwörung der Regierung gibt - sie will, daß man neue Festplatten mit eingebauten Kontroll-Chips anschafft.
5. Ein Rechner, den sie warten, scheitert ohne ersichtlichen Grund schon bei der Diagnose beim Start des Rechners. Das bedeutet, daß:
- der Fehler irgendwo im BIOS des Teils steckt.
- der Fehler in den Diagnoseroutinen steckt.
- der Rechner - Aber berufen sie sich dabei nicht auf mich! - defekt ist.
- sie es versäumt haben, den Hasenschwanz, der ihr Glücksbringer ist, dreimal zu streicheln.
- sie all die glitzernden Einzelteile ersetzen müssen, die sie aus dem Gehäuse gestohlen haben.
6. Ihnen passiert ein Mißgeschick und sie setzen einen Rechnerraum ihres Kunden in Brand.
- Sie entschuldigen sich überreichlich und rufen die Versicherung ihrer Firma an.
- Sie entschuldigen sich dafür, daß die Technik auf diese Weise ausfiel und rufen dann die Versicherung ihres KUNDEN an.
- Sie erklären ihrem Kunden, daß seine Versicherung anrufen soll.
- Sie leugnen, daß sie jemals den Rechnerraum betreten haben.
- C. und stellen ihre zur Brandbekämpfung aufgewandte Zeit in Rechnung, verklagen ihren Kunden wegen der zusätzlichen nervlichen Belastung und nehmen sich drei Monate frei, um ihr Trauma zu auszukurieren.
7. Ihre Firma bietet einen ´RUND UM DIE UHR´-Datenrettungsservice an. Das ist:
- ein an jedem Wochentag rund um die Uhr betreuter Rechnerraum, um die Daten der Kunden wiederherzustellen.
- Firmenpolitik, die vorsieht, daß ein Datenrettungsversuch nach Möglichkeit am nächsten Arbeitstag durchgeführt wird.
- B., sofern der Kunde die gleiche antike Technik benutzen, die in ihrem Rechnerraum diesem Zweck herumsteht.
- C., wobei alle Daten auf Bändern gespeichert sind, die mit einer Geschwindigkeit von 9 Bit pro Sekunde gelesen werden.
- eine Ansammlung von übertakteten Pentium 80-Rechnern, die auf Stundenbasis gemietet werden kann.
8. Ein Kunde ruft an und will einen Wartungsvertrag mit ihnen kündigen.
- Sie nehmen die Information entgegen und beenden sofort den Vertrag.
- Sie nehmen die Information entgegen und beenden ihn nach der vereinbarten Kündigungsfrist von drei Monaten.
- B., wobei sie dem Kunden noch eine Rechnung für die Wartung erstellen, die ungefähr dem sonstigen Durchschnitt von 9 Monaten entspricht.
- Sie schicken dem Kunden ein Kündigungsformular. Mit der Post. An ihre Firma. In Peru.
- D., möglicherweise auch B., dann starten sie einen neuen Wartungszyklus am Beginn des nächsten Jahres - wenn sie es am wenigsten erwarten.
9. Sie kümmern sich um die Rechner eines Kunden, wo die Dioden, die auf einen NETZTEILFEHLER hinweisen hell leuchten. Sie wissen, daß sie kein Austausch-Netzteil haben, der Wartungsvertrag sie aber dazu verpflichtet innerhalb von sechs Stunden eines zu beschaffen.
- Sie sorgen dafür, daß ihnen das Ersatzteil geliefert wird, EGAL wie teuer es wird.
- Sagen dies ihrem Kunden und fragen ihn, ob er mit ihnen leiden kann.
- Sagen dies ihrem Kunden und gewähren ihm einen Nachlaß wegen der Mühe.
- Sie unternehmen eine ´Vorbeugende Wartung´ bei einem anderen Kunden und STEHLEN ein Ersatznetzteil.
- Sie erklären dem Kunden, daß es sich um einen Diodenfehler handelt und klemmen sie ab.
10. Sie warten ein Gerät und stellen dabei fest, daß das Erdungskabel des Gerätes verschwunden ist.
- Sie informieren ihren Kunden und kehren in ihr Büro zurück, um einen Ersatz zu holen.
- Sie sagen ihrem Kunden, daß das Problem schwieriger sei als erwartet und holen dann aus ihrem Büro einen Ersatz.
- Sie schauen nach, ob der Kunde einen Ersatz hat, um Zeit zu sparen.
- Halten sich am Metallrahmen des Gerätes fest und setzen die Arbeit fort.
- Sie geben vor, einen Ersatz dabeizuhaben. Die Erdung wird sowieso überschätzt, ist also unnötig. Und wenn sie schon dabei sind, jonglieren sie mit ein paar Speicherchips, wenn sie in ihren Nylonhosen über einen Teppich laufen.
Bewertung? Auszeichnungen? - Hatten wir das nicht schon in der letzten Episode?
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